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象棋 Xiàngqí

象棋 (Xiàng Qí) – das "Elefanten Spiel" wird auf einem Brett mit 64 Feldern gespielt. Es gibt einen Fluss in der Mitte und zwei Paläste – die, durch diagonale Linen gekennzeichneten Bereiche.
Der König und seine Wachen dürfen ihren Palast niemals verlassen.
Die Figuren werden auf die Kreuzungs-Punkte der Linien gesetzt, sodass sich ein Spielfeld von 9 x 10 Punkten ergibt.

xiangqi.png


Die Figuren:
Jeder Spieler hat fünf Soldaten, zwei Streitwagen, zwei Pferde, zwei Elefanten, zwei Palastwachen, zwei Kanonen, und einen General. Die Farben sind im Chinesischen Schach rot und schwarz – rot macht den ersten Zug.

Der "Wagen" wird gewöhnlich "chē" ausgesprochen, im Schach aber "jǖ" genannt – was "Streitwagen" bedeutet.
Er kann sich horizontal und vertikal bewegen, wie der Turm im westlichen Schach und ist damit die stärkste Figur von allen.

Auch das Pferd bewegt sich, wie seine Vettern aus dem Westen in L-Form. Da die Chinesen kein L kennen, beschreiben sie die Bewegung mit dem chinesischen Zeichen für Sonne 日 (rì).
Das Chinesische Pferd kann allerdings keine anderen Figuren überspringen.
相 象 xiàng
Der Elefant kann sich genau zwei Felder diagonal bewegen, und den Fluss nicht überqueren, sodass es insgesamt nur sieben Felder gibt die er einnehmen kann. Erschwerend kommt hinzu, dass auch der Elefant keine Figuren überspringen kann. Der Elefanten-zug kann durch das chinesische Zeichen für "Feld" 田 (tīan) beschrieben werden.
Wie Soldat, Kanone und General ist auch das Zeichen für Elefant nicht mit dem des Gegners identisch.
士 仕 shì
Die Palastwache darf sich mit jedem Zug nur ein Feld diagonal bewegen – und zudem den Palast nicht verlassen. Es gibt also nur 5 Felder, welche für Palastwachen zugänglich sind.
shuài jiāng
Der General ist in seiner Bewegung ebenfalls auf das Palast-Areal beschränkt. Er darf sich jeweils ein Feld horizontal oder vertikal bewegen.
Analog zum internationalen Schach, ist es das Ziel des Spiels, den gegnerischen General matt zu setzen.
Die zwei verfeindeten Generäle dürfen sich niemals "sehen": Wenn sie auf der gleichen vertikalen Linie stehen, muss immer mindestens eine Figur zwischen ihnen stehen.
炮 砲 pào
Die Kanone ist die interessanteste Figur im Elefanten-Schach (finde ich). Sie kann sich bewegen wie der Streitwagen (also beliebig viele Felder ortogonal), muss zum Schlagen aber eine andere Figur überspringen.
Anders gesagt: Die Kanone kann eine gegnerische Figur nur schlagen, wenn sie dazu über genau eine andere Figur springt. Das kann eine eigene, oder eine gegnerische Figur sein.
Wenn die Kanone nicht schlägt, darf sie auch nicht springen.
bīng
Der Soldat bewegt sich mit jedem Zug genau ein Feld vorwärts, bis er den Fluss überquert hat und sich mithin auf gegnerischem Territorium befindet. Dann darf er sich auch horizontal bewegen. Aber immer nur ein Feld pro Zug und niemals kann der Soldat sich zurückziehen.
Wenn er das Feindesland durchquert hat, darf er sich nur noch horizontal hin und her bewegen.
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Um einen Sieg zu erringen muss man den gegnerischen General nicht unbedingt schachmatt setzen: Es genügt, wenn er keinen legalen Zug mehr machen kann.
Nur wenn keine Partei den gegnerischen General bezwingen kann, endet das Spiel unentschieden.

Etwas ausführlicher kann man die Regeln auch bei Wikipedia nachlesen.

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